15.03. - 13.07.
Ausstellung

THE PAST IS THE KEY TO THE FUTURE

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Ort
Halle
Zeitraum
DO 14.03.2024 bis SA 13.07.2024
Öffnungszeiten
MO - FR 11:00 - 22:00 Uhr, SA 18:00 – 22:00 Uhr
Eintritt
frei
Hinweis
Führung durch die Ausstellung: Jan Richard Heinicke erzählt live über seine Fotografien. SO 14.04.2024 um 16:00 Uhr
Foto
Jan Richard Heinicke

Dass sich das Klima verändert, ist kein modernes Phänomen, sondern integraler Bestandteil des Systems Erde. Die Geschwindigkeit und die Stärke des Wandels sind allerdings beispiellos in der jüngeren Erdgeschichte. Um zu begreifen, welches Ausmaß die derzeitigen Änderungen haben, muss man sie jedoch in einen zeitlichen Kontext setzen. Dabei stellt sich die Frage, wie man das Klima der vergangenen Jahrhunderte und -tausende rekonstruiert, da die systematischen Aufzeichnungen durch den Menschen erst im 19. Jahrhundert begonnen haben.

Dies ist die Aufgabe der Paläoklimatologie. Forscher*innen dieser wissenschaftlichen Disziplin nutzen verschiedene Klimaarchive, aus denen sie die Klimadaten vergangener Zeiten gewinnen können. Zu diesen Archiven zählen neben organischen Archiven, wie z.B. den Jahresringen von Bäumen und Korallen, auch anorganische Archive wie Tropfsteine, Sediment und -Eisbohrkerne.

Das Fotoprojekt „The Past is the Key to the Future“ von Jan Richard Heinicke zeigt die Arbeit von Paläoklimatolog*innen in ganz Europa und möchte ein tieferes Verständnis für den abstrakten Begriff der „Klimawissenschaft“ schaffen.

Die Fotografien sind in der Mittelhalle des Depots zu sehen und können zu den Öffnungszeiten des Hauses selbstständig erkundet werden.

Bitte beachten: Bei eintrittspflichtigen Veranstaltungen kann die Ausstellung nur gegen Eintritt besucht werden.

Tipp: SCHNEE VON GESTERN - WAS WIR AUS EISBOHRKERNEN LERNEN KÖNNEN
Paläoklimatologie: Ein kompliziertes Wort, hinter dem sich eine spannende Disziplin der Klimaforschung verbirgt. Zusammen mit Meereswissenschaftler Dr. Tim Kalvelage und Fotograf Jan Richard Heinicke begeben wir uns auf Spurensuche. Welche Klimaarchive ermöglichen einen Blick in die Vergangenheit und was können wir daraus über die gegenwärtigen und zukünftigen Klimaentwicklungen lernen? Bei der Sonntagsmatinee mit Kaffee und Snacks treffen Forschung und Dokumentarfotografie in der Ausstellung „The Past is the Key to the Future“ aufeinander.

SO 09.06.2024, 11:00 Uhr

Tipp: SPUREN DER VERGANGENHEIT: PALÄOKLIMATOLOGIE UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE ZUKUNFT

Sonntagsmatinee mit Kaffee und Snacks: Dr. Maria Hörhold, Glaziologin am Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven, gibt einen Einblick in die Polarforschung und erklärt, wie Eisbohrkerne als Klimaarchive Aufschluss über die klimatische Vergangenheit geben können. Fotograf Jan Richard Heinicke führt im Anschluss durch die Ausstellung „The Past is the Key to the Future“, in der er die Arbeit der Forscher*innen im aktuellen Klimadiskurs verortet.

SO 16.06.2024, 11:00 Uhr

Beide Veranstaltungen finden im Rahmen von TREIBHAUS DEPOT statt.

 

 

 

Aktuell

Galerie im Depot

Experimentierfreudig, aufgeschlossen und kreativ: Das Depot sucht für die Ausstellungsreihe laborARTdepot Künstler*innen, die gemeinsam den Galerieraum gestalten. Hier gibt es alle Infos zu Bewerbung, Honorar und den Rahmenbedingungen.

 

Der Kulturort Depot lädt im Jahr 2025 erneut Künstler*innen zur Ausstellungsreihe „laborARTdepot“ ein. Zwei Mal im Jahr wird die Galerie im Depot zum Laborraum, zu einem Ort für interdisziplinäres Experimentieren. Künstler*innen bespielen den Raum mit Bildern, Tönen, Klängen und Worten in Form eines dort umzusetzenden Projektes. Disziplinen des visuellen Bereichs (Grafik, Malerei, Zeichnung, Fotografie, Videokunst, Graffiti etc.) bilden die Schwerpunkte, können jedoch auch mit anderen künstlerischen Disziplinen kombiniert werden. Das Thema ist frei wählbar.

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Regelmäßig im Depot

World Press Photo
Nachtflohmarkt im Depot
f2 Fotofestival
Radius
Workshops im Depot

Weitere Veranstalter*innen im Gebäude

Sweetsixteen Kino
Theater im Depot
Parzelle im Depot

Was ist das Depot

Depot

Einst die Straßenbahnhauptwerkstatt der städtischen Verkehrsbetriebe, ist der Kulturort Depot heute ein Ort, an dem die Kreativität ihren freien Lauf nimmt. Mehr als 40 Einzelpersonen, Gesellschaften, Vereine und Büros haben sich seit der Eröffnung 2001 etabliert.

Von Architektur und Design über Fotografie bis hin zu Bildender und Darstellender Kunst - der Kulturort Depot Dortmund vereint alles unter einem großen Dach.

Besucher*innen können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Ausstellungen, Theater, Tanz, Kino, Märkte, Konzerte und verschiedenste Workshops: im Depot ist für jeden etwas dabei.

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